Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass ein Arbeitgeberangebot an Führungskräfte, mit einer Abfindung früher in den Ruhestand zu gehen, nicht gegen das Altersdiskriminierungsverbot verstößt. Voraussetzung sei allerdings, dass die Betroffenen ein echtes Wahlrecht hätten, den vorgezogenen beruflichen Ruhestand auch auszuschlagen (Az. 8 AZR 677/14).

Im vorliegenden Fall handelte es sich um die Klage eines ehemaligen Verkaufsleiters, der mit seiner Entschädigungsforderung wegen Altersdiskriminierung in den Vorinstanzen gescheitert war.